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	<title>Kommentare zu: Entr&#252;ckung</title>
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	<description>In demütiger Erwartung St. Leibowitz gewidmet.</description>
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		<title>Von: kapeka</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1150</link>
		<dc:creator>kapeka</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2006 10:34:19 +0000</pubDate>
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		<description>Pred 7,10: Doch frag nicht: Wie kommt es, dass die fr&#252;heren Zeiten besser waren als unsere? Denn deine Frage zeugt nicht von Wissen. 

;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Pred 7,10: Doch frag nicht: Wie kommt es, dass die fr&#252;heren Zeiten besser waren als unsere? Denn deine Frage zeugt nicht von Wissen. </p>
<p>;-)</p>
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		<title>Von: fono</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1141</link>
		<dc:creator>fono</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2006 22:48:43 +0000</pubDate>
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		<description>@kapeka
&gt;Da “Blog” laut Duden auch “der Blog” sein kann, geht beides

Ich wei&#223;, ich wei&#223;. Trotzdem hie&#223; es in der guten alten Zeit, als alles noch besser war, nicht Blog sondern Weblog und da war es nat&#252;rlich &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; Weblog.  Da ich als echter Sauerl&#228;nder noch sturer als konservativ bin, lehne ich alle neumodischen Begrifflichkeiten aus Prinzip ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kapeka<br />
>Da “Blog” laut Duden auch “der Blog” sein kann, geht beides</p>
<p>Ich wei&#223;, ich wei&#223;. Trotzdem hie&#223; es in der guten alten Zeit, als alles noch besser war, nicht Blog sondern Weblog und da war es nat&#252;rlich <em>das</em> Weblog.  Da ich als echter Sauerl&#228;nder noch sturer als konservativ bin, lehne ich alle neumodischen Begrifflichkeiten aus Prinzip ab.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: kapeka</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1121</link>
		<dc:creator>kapeka</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2006 11:32:11 +0000</pubDate>
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		<description>Da &quot;Blog&quot; laut Duden auch &quot;der Blog&quot; sein kann, geht beides, wenn mich meine Grammatik nicht ganz im Stich l&#228;sst (Der Stift -&gt; seinen Stift etc): 

&quot;Tagesschau Artikel dazu&quot;:http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5689106,00.html

&quot;Eintrag bei Canoo zu Possesivpronomen&quot;:http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/InflectionRules/FRegeln-P/Pron-Poss1.html?MenuId=Word423</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da &#8220;Blog&#8221; laut Duden auch &#8220;der Blog&#8221; sein kann, geht beides, wenn mich meine Grammatik nicht ganz im Stich l&#228;sst (Der Stift -> seinen Stift etc): </p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5689106,00.html">Tagesschau Artikel dazu</a></p>
<p><a href="http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/InflectionRules/FRegeln-P/Pron-Poss1.html?MenuId=Word423">Eintrag bei Canoo zu Possesivpronomen</a></p>
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	<item>
		<title>Von: fono</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1116</link>
		<dc:creator>fono</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 21:28:41 +0000</pubDate>
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		<description>@kapeka
&gt;dass wir seinen Blog als Forum “missbrauchen”

Es hei&#223;t &quot;sein Blog&quot; aber ansonsten kein Problem ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kapeka<br />
>dass wir seinen Blog als Forum “missbrauchen”</p>
<p>Es hei&#223;t &#8220;sein Blog&#8221; aber ansonsten kein Problem ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kapeka</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1111</link>
		<dc:creator>kapeka</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 17:22:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Petra:

Ok, ich will mal kurz darstellen, wieso ich Pr&#228;mill bin und dann weitergehend auch Dispensationalist. Es w&#228;re in der Tat nicht fair, dir nicht zu antworten, wenn du ernsthafte Fragen hast.

Hinweis: Das wird seeehr ausf&#252;hrlich werden m&#252;ssen, weil das Thema einfach so komplex ist.

Ich will zuerst erkl&#228;ren, wieso ich an ein Millenium glaube, dass ein zuk&#252;nftiges reales Ereignis sein wird.
Nat&#252;rlich beziehe ich mich dabei auf die Stellen in Offb 20. Dabei muss man wissen, dass ich die Offenbarung nicht historisch lese (i.e.: dass die dort beschriebene Ereignisse in der Geschichte bereits stattgefunden h&#228;tten und Johannes die Ereignisse seiner Zeit symbolisch verschl&#252;sselt hat) und auch nicht vergeistlichend (i.e.: dass dort der allgemeine Kampf zwischen Gut und B&#246;se mit Bezug auf die Gemeinde beschrieben wird). Beide Elemente sehe ich auch in der Offenbarung, aber ich lege sie historisch-futuristisch aus, als Beschreibung zuk&#252;nftiger Ereignisse, in Anlehnung an die Prophetenb&#252;cher im AT, die auch in erster Linie futuristisch geredetet haben, sich dabei aber auch auf aktuelle Ereignisse bezogen und die geistliche Seite mit hineinbrachten.
Wenn der Teufel f&#252;r tausend Jahre gebunden wird, dann ist das eben kein Symbol f&#252;r den Sieg am Kreuz &#252;ber Satan, und wenn von der tausendj&#228;hrigen Herrschaft Christi die Rede ist, dann ist damit nicht einfach symbolisch die Herrschaft Jesu durch die Gemeinde gemeint, sondern ein echtes, also historisches zuk&#252;nftiges Friedensreich gemeint, in dem Christus sichtbar und pers&#246;nlich herrschen wird.

Nat&#252;rlich kann man die Zahl &quot;1000&quot; auch symbolisch verstehen, aber die H&#228;ufigkeit ihrer Nennung in diesem einen Kapitel und jeglicher fehlende Hinweis f&#252;r einen symbolischen Gebrauch sprechen f&#252;r mich stark dagegen.
Dabei will ich nicht verleugnen, dass die Offb sich einer starken Symbolsprache bedient, aber ich lege sie dennoch nicht prim&#228;r symbolisch sondern prim&#228;r w&#246;rtlich aus, ausser es gibt vom Kontext und Inhalt einen zwingenden Grund, es symbolisch zu verstehen. Den sehe ich hier nicht gegeben, ausser vielleicht, meine Theologie l&#228;sst einem Millenium keinen Raum.

Wieso aber ein zuk&#252;nftiges Friedensreich? Hier kommen zwei weitere Grunds&#228;tze, neben der w&#246;rtlichen Auslegung, des Disp. zum Tragen: 

1. Die Unterscheidung zwischen Israel und Gemeinde
und
2. Die Erf&#252;llung altestamentlicher Prophetie.

Israel und Gemeinde sind nicht dasselbe. Das sieht die RKK zum Beispiel anders, wenn ich das richtig sehe. F&#252;r die RKK ist die Gemeinde anstelle des Volkes Israels getreten, die Gemeinde ist das &quot;Neue Israel&quot;, und die Gemeinde erbt also auch die (vergeistlichten) Zusagen und Verhei&#223;ungen, die an Israel gegeben wurden (Da leg&#039; ich aber jetzt keine Hand ins Feuer f&#252;r). 
Das sehe ich aber eben nicht so. Ich trenne zwischen Israel und Gemeinde. Beide sind &quot;Gottes Volk&quot; (der &#214;lbaum in R&#246;m 11). Die Gemeinde wurde anstelle Israels in den Baum eingepropft, aber Paulus redet davon, dass das auch wieder umgekehrt werden k&#246;nne, dass also Israel wieder &quot;zur&#252;ck-gepropft&quot; wird, wenn Israel sich n&#228;mlich wieder zu Gott wenden wird. Ab V.25ff spricht Paulus dann davon, dass dies geschehen wird. 

Damit ist eng der zweite erw&#228;hnte Punkt verkn&#252;pft: Wenn die Gemeinde nicht Israel ist, was ist dann mit den ganzen Verhei&#223;ungen im AT? Was macht man dann damit, dass immer wieder gesagt wird, dass Israel errettet werden wird, dass es das Land erben und der Messias herrschen wird? Wird das einfach nicht passieren, bezieht es sich doch auf die Gemeinde?
Wer sich ernsthaft mit den vielen Propheten im AT auseinandersetzt, der wird nur schwerlich meinen k&#246;nnen, dass lie&#223;e sich ganz aus der Bibel schneiden, oder das w&#228;re schon alles erf&#252;llt oder das lie&#223;e sich auf die Gemeinde beziehen. Man w&#252;rde den Texten in jedem Fall Gewalt antun.


Die Trennung zwischen Israel und der Gemeinde ist auch der Schl&#252;ssel f&#252;r den Pr&#228;tribulationismus und Dispensationalismus &#252;berhaupt. Ein Dispi geht davon aus, dass Gott seine Versprechen an Israel erf&#252;llen wird. Diese Erf&#252;llung wird eben das Millenium sein, in dem Jesus als Messias herrschen und Israel sein verhei&#223;enes Land vollst&#228;ndig erben wird.
Diese Epoche, in der Gott sich wieder Israel zuwenden wird, ist der Beginn des &quot;Tages des Herrn&quot;. Der Tag des Herrn beginnt mit der Tr&#252;bsal. Die Tr&#252;bsal ist hautps&#228;chlich auf Israel bezogen. Das zu erkl&#228;ren w&#228;re jetzt aber sehr ausschweifend. Deshalb lasse ich das mal so stehen. Da die Zeit der Gemeinde sein Ende findet, wenn die Zeit Israels wieder beginnt, wird die Gemeinde vor der Tr&#252;bsalszeit entr&#252;ckt. Gest&#252;tzt wird das durch 1Thess 1,10 (der kommende Zorn bezogen auf die Tr&#252;bsalszeit) und Dan 9, dort vor allem V.26f. (bezogen auf das Handeln Gottes mit Israel), aber auch andere Stellen.

Und die Zeit der Gemeinde und die Zeit Israels werden &quot;Dispensationen&quot; genannt, da haben wir den Begriff. Manche Dispis nehmen an, dass es sieben Dispensationen gibt, das ist die klassische Variante, andere sehen mehr oder weniger verschiedene Dispensationen in der Bibel. 
Dispensationen haben nix mit der Frage zu tun, wie ein Mensch gerettet wird! Das will ich stark betonen, weil das oft verf&#228;lsch dargestellt wird. Grundlage f&#252;r das Heil ist immer der Kreuzestod Jesu. Aber die Art und Weise der Gottesoffenbarung,  die Art und Weise des Handeln Gottes etc variieren von einer Dispensationen zur anderen. Das ist so der Kern der Idee hinter dem Modell der Dispensationen.

Trotz der L&#228;nge ist das nur ein kurzer Einblick in die Theologie des Dispensationalismus. Das ist halt so Komplex, weil Dispensationalismus nicht einfach nur ein eschatologisches Modell ist, sondern eine Perspektive, wie man auf die ganze Bibel schaut. Da kommen viele Einzel-Topoi zusammen, die man auch wirklich gemeinsam betrachten muss. 
Nat&#252;rlich wei&#223; ich, dass diese Komplexit&#228;t viele abst&#246;&#223;t, aber Komplexit&#228;t ist nicht automatisch ein Zeichen f&#252;r die Unwahrscheinlichkeit einer Theologie. Vor allem, wenn man begreift, dass es ja eben nicht einfach nur um einen _Aspekt_ der Eschatologie geht. Die Eschatologie ist im Gegenteil ja selber nur ein Teilaspekt, wenn auch ein wichtiger, des Dispensationalismus. Und deshalb ist das ganze Thema so komplex.

Ich hoffe, ich konnte einen halbwegs verst&#228;ndlichen Einblick in das Thema geben. Wenn du noch Fragen hast, dann kannst du mich ja auch per Mail anschreiben: karl@karzelek.com. Ich wei&#223; n&#228;mlich nicht, was Fono dazu sagt, dass wir seinen Blog als Forum &quot;missbrauchen&quot; ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Petra:</p>
<p>Ok, ich will mal kurz darstellen, wieso ich Pr&#228;mill bin und dann weitergehend auch Dispensationalist. Es w&#228;re in der Tat nicht fair, dir nicht zu antworten, wenn du ernsthafte Fragen hast.</p>
<p>Hinweis: Das wird seeehr ausf&#252;hrlich werden m&#252;ssen, weil das Thema einfach so komplex ist.</p>
<p>Ich will zuerst erkl&#228;ren, wieso ich an ein Millenium glaube, dass ein zuk&#252;nftiges reales Ereignis sein wird.<br />
Nat&#252;rlich beziehe ich mich dabei auf die Stellen in Offb 20. Dabei muss man wissen, dass ich die Offenbarung nicht historisch lese (i.e.: dass die dort beschriebene Ereignisse in der Geschichte bereits stattgefunden h&#228;tten und Johannes die Ereignisse seiner Zeit symbolisch verschl&#252;sselt hat) und auch nicht vergeistlichend (i.e.: dass dort der allgemeine Kampf zwischen Gut und B&#246;se mit Bezug auf die Gemeinde beschrieben wird). Beide Elemente sehe ich auch in der Offenbarung, aber ich lege sie historisch-futuristisch aus, als Beschreibung zuk&#252;nftiger Ereignisse, in Anlehnung an die Prophetenb&#252;cher im AT, die auch in erster Linie futuristisch geredetet haben, sich dabei aber auch auf aktuelle Ereignisse bezogen und die geistliche Seite mit hineinbrachten.<br />
Wenn der Teufel f&#252;r tausend Jahre gebunden wird, dann ist das eben kein Symbol f&#252;r den Sieg am Kreuz &#252;ber Satan, und wenn von der tausendj&#228;hrigen Herrschaft Christi die Rede ist, dann ist damit nicht einfach symbolisch die Herrschaft Jesu durch die Gemeinde gemeint, sondern ein echtes, also historisches zuk&#252;nftiges Friedensreich gemeint, in dem Christus sichtbar und pers&#246;nlich herrschen wird.</p>
<p>Nat&#252;rlich kann man die Zahl &#8220;1000&#8221; auch symbolisch verstehen, aber die H&#228;ufigkeit ihrer Nennung in diesem einen Kapitel und jeglicher fehlende Hinweis f&#252;r einen symbolischen Gebrauch sprechen f&#252;r mich stark dagegen.<br />
Dabei will ich nicht verleugnen, dass die Offb sich einer starken Symbolsprache bedient, aber ich lege sie dennoch nicht prim&#228;r symbolisch sondern prim&#228;r w&#246;rtlich aus, ausser es gibt vom Kontext und Inhalt einen zwingenden Grund, es symbolisch zu verstehen. Den sehe ich hier nicht gegeben, ausser vielleicht, meine Theologie l&#228;sst einem Millenium keinen Raum.</p>
<p>Wieso aber ein zuk&#252;nftiges Friedensreich? Hier kommen zwei weitere Grunds&#228;tze, neben der w&#246;rtlichen Auslegung, des Disp. zum Tragen: </p>
<p>1. Die Unterscheidung zwischen Israel und Gemeinde<br />
und<br />
2. Die Erf&#252;llung altestamentlicher Prophetie.</p>
<p>Israel und Gemeinde sind nicht dasselbe. Das sieht die RKK zum Beispiel anders, wenn ich das richtig sehe. F&#252;r die RKK ist die Gemeinde anstelle des Volkes Israels getreten, die Gemeinde ist das &#8220;Neue Israel&#8221;, und die Gemeinde erbt also auch die (vergeistlichten) Zusagen und Verhei&#223;ungen, die an Israel gegeben wurden (Da leg&#8217; ich aber jetzt keine Hand ins Feuer f&#252;r). <br />
Das sehe ich aber eben nicht so. Ich trenne zwischen Israel und Gemeinde. Beide sind &#8220;Gottes Volk&#8221; (der &#214;lbaum in R&#246;m 11). Die Gemeinde wurde anstelle Israels in den Baum eingepropft, aber Paulus redet davon, dass das auch wieder umgekehrt werden k&#246;nne, dass also Israel wieder &#8220;zur&#252;ck-gepropft&#8221; wird, wenn Israel sich n&#228;mlich wieder zu Gott wenden wird. Ab V.25ff spricht Paulus dann davon, dass dies geschehen wird. </p>
<p>Damit ist eng der zweite erw&#228;hnte Punkt verkn&#252;pft: Wenn die Gemeinde nicht Israel ist, was ist dann mit den ganzen Verhei&#223;ungen im AT? Was macht man dann damit, dass immer wieder gesagt wird, dass Israel errettet werden wird, dass es das Land erben und der Messias herrschen wird? Wird das einfach nicht passieren, bezieht es sich doch auf die Gemeinde?<br />
Wer sich ernsthaft mit den vielen Propheten im AT auseinandersetzt, der wird nur schwerlich meinen k&#246;nnen, dass lie&#223;e sich ganz aus der Bibel schneiden, oder das w&#228;re schon alles erf&#252;llt oder das lie&#223;e sich auf die Gemeinde beziehen. Man w&#252;rde den Texten in jedem Fall Gewalt antun.</p>
<p>Die Trennung zwischen Israel und der Gemeinde ist auch der Schl&#252;ssel f&#252;r den Pr&#228;tribulationismus und Dispensationalismus &#252;berhaupt. Ein Dispi geht davon aus, dass Gott seine Versprechen an Israel erf&#252;llen wird. Diese Erf&#252;llung wird eben das Millenium sein, in dem Jesus als Messias herrschen und Israel sein verhei&#223;enes Land vollst&#228;ndig erben wird.<br />
Diese Epoche, in der Gott sich wieder Israel zuwenden wird, ist der Beginn des &#8220;Tages des Herrn&#8221;. Der Tag des Herrn beginnt mit der Tr&#252;bsal. Die Tr&#252;bsal ist hautps&#228;chlich auf Israel bezogen. Das zu erkl&#228;ren w&#228;re jetzt aber sehr ausschweifend. Deshalb lasse ich das mal so stehen. Da die Zeit der Gemeinde sein Ende findet, wenn die Zeit Israels wieder beginnt, wird die Gemeinde vor der Tr&#252;bsalszeit entr&#252;ckt. Gest&#252;tzt wird das durch 1Thess 1,10 (der kommende Zorn bezogen auf die Tr&#252;bsalszeit) und Dan 9, dort vor allem V.26f. (bezogen auf das Handeln Gottes mit Israel), aber auch andere Stellen.</p>
<p>Und die Zeit der Gemeinde und die Zeit Israels werden &#8220;Dispensationen&#8221; genannt, da haben wir den Begriff. Manche Dispis nehmen an, dass es sieben Dispensationen gibt, das ist die klassische Variante, andere sehen mehr oder weniger verschiedene Dispensationen in der Bibel. <br />
Dispensationen haben nix mit der Frage zu tun, wie ein Mensch gerettet wird! Das will ich stark betonen, weil das oft verf&#228;lsch dargestellt wird. Grundlage f&#252;r das Heil ist immer der Kreuzestod Jesu. Aber die Art und Weise der Gottesoffenbarung,  die Art und Weise des Handeln Gottes etc variieren von einer Dispensationen zur anderen. Das ist so der Kern der Idee hinter dem Modell der Dispensationen.</p>
<p>Trotz der L&#228;nge ist das nur ein kurzer Einblick in die Theologie des Dispensationalismus. Das ist halt so Komplex, weil Dispensationalismus nicht einfach nur ein eschatologisches Modell ist, sondern eine Perspektive, wie man auf die ganze Bibel schaut. Da kommen viele Einzel-Topoi zusammen, die man auch wirklich gemeinsam betrachten muss. <br />
Nat&#252;rlich wei&#223; ich, dass diese Komplexit&#228;t viele abst&#246;&#223;t, aber Komplexit&#228;t ist nicht automatisch ein Zeichen f&#252;r die Unwahrscheinlichkeit einer Theologie. Vor allem, wenn man begreift, dass es ja eben nicht einfach nur um einen <em>Aspekt</em> der Eschatologie geht. Die Eschatologie ist im Gegenteil ja selber nur ein Teilaspekt, wenn auch ein wichtiger, des Dispensationalismus. Und deshalb ist das ganze Thema so komplex.</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte einen halbwegs verst&#228;ndlichen Einblick in das Thema geben. Wenn du noch Fragen hast, dann kannst du mich ja auch per Mail anschreiben: <a href="mailto:karl@karzelek.com">karl@karzelek.com</a>. Ich wei&#223; n&#228;mlich nicht, was Fono dazu sagt, dass wir seinen Blog als Forum &#8220;missbrauchen&#8221; ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: str</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1107</link>
		<dc:creator>str</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 14:33:28 +0000</pubDate>
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		<description>Dirk,

ich denke das dies sicher mit herein spielt, im Urspurung dieser Lehre und auch heute bei den Auseinandersetzungen pre-trib und post-trib, wobei das wohl eher unbewu&#223;t geschieht und nicht aus einer Reflexion &quot;Ich will nicht leiden und bin daher pre-trib&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dirk,</p>
<p>ich denke das dies sicher mit herein spielt, im Urspurung dieser Lehre und auch heute bei den Auseinandersetzungen pre-trib und post-trib, wobei das wohl eher unbewu&#223;t geschieht und nicht aus einer Reflexion &#8220;Ich will nicht leiden und bin daher pre-trib&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1106</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 14:28:10 +0000</pubDate>
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		<description>K&#246;nnte es sein, dass die &quot;rapture&quot;-Theologie auch gen&#228;hrt ist von der (vielleicht auch nur diffusen) Ablehnung des Leidens -  &quot;Wir werden entr&#252;ckt, bevor es auf der Erde richtig zur Sache geht.&quot;? 

Wie passt das in die Nachfolge Jesu, der eben nicht vor dem Leiden geflohen ist, sondern sein Leben hingegeben hat, um die Menschen zu retten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>K&#246;nnte es sein, dass die &#8220;rapture&#8221;-Theologie auch gen&#228;hrt ist von der (vielleicht auch nur diffusen) Ablehnung des Leidens &#8211;  &#8220;Wir werden entr&#252;ckt, bevor es auf der Erde richtig zur Sache geht.&#8221;? </p>
<p>Wie passt das in die Nachfolge Jesu, der eben nicht vor dem Leiden geflohen ist, sondern sein Leben hingegeben hat, um die Menschen zu retten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1101</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 02:17:51 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ausserdem kann ich auf Paulus verweisen, der war auch schon Dispensationalist.&quot;

Ja. Und er war auch Feminist und Misogynist, Antisemit und frommer Jude, Relativist und Absolutist, Lutheraner und Calvinist... Jeder liest aus ihm heraus, was ihm gerade passt. Armer Paulus...

&quot;Tradition ist wichtig, aber eben nur zweitrangig. Da bin ich 100% Evangelisch.&quot;

Mein gr&#246;&#223;eres Problem bei Diskussionen mit Evangelikalen ist erfahrungsgem&#228;&#223; gar nicht die, dass sie zu wenig an Traditionen h&#228;ngen, sondern eben zu sehr (von der Glaubenstaufe &#252;ber die Leugnung der Wirkung der Sakramente bis zum symbolischen Abendmahlsverst&#228;ndnis) - nur dass sie sich dessen meist nicht bewusst sind.

Evangelikale nehmen n&#228;mlich die Bibel (insb. das Neue Testament) nicht &quot;zu w&#246;rtlich&quot;, wie man ihnen oft unterstellt, sondern im Gegenteil - zu wenig w&#246;rtlich... (Joh 6 oder Mt 16,18 sind klassische Beispiele daf&#252;r.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ausserdem kann ich auf Paulus verweisen, der war auch schon Dispensationalist.&#8221;</p>
<p>Ja. Und er war auch Feminist und Misogynist, Antisemit und frommer Jude, Relativist und Absolutist, Lutheraner und Calvinist&#8230; Jeder liest aus ihm heraus, was ihm gerade passt. Armer Paulus&#8230;</p>
<p>&#8220;Tradition ist wichtig, aber eben nur zweitrangig. Da bin ich 100% Evangelisch.&#8221;</p>
<p>Mein gr&#246;&#223;eres Problem bei Diskussionen mit Evangelikalen ist erfahrungsgem&#228;&#223; gar nicht die, dass sie zu wenig an Traditionen h&#228;ngen, sondern eben zu sehr (von der Glaubenstaufe &#252;ber die Leugnung der Wirkung der Sakramente bis zum symbolischen Abendmahlsverst&#228;ndnis) &#8211; nur dass sie sich dessen meist nicht bewusst sind.</p>
<p>Evangelikale nehmen n&#228;mlich die Bibel (insb. das Neue Testament) nicht &#8220;zu w&#246;rtlich&#8221;, wie man ihnen oft unterstellt, sondern im Gegenteil &#8211; zu wenig w&#246;rtlich&#8230; (Joh 6 oder Mt 16,18 sind klassische Beispiele daf&#252;r.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1100</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 02:09:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/#comment-1100</guid>
		<description>Lieber kapeka,

Ich habe Dir geschildert, warum ich theologisch Probleme mit dem habe, was ich vom Dispensationalismus wei&#223; (und das ist nicht viel - deshalb habe ich auch um Deine Hilfe gebeten). Es gibt doch sicher auch eine ernsthaftere theologische Erkl&#228;rung, die sich nicht darin ersch&#246;pft, dass man halt eben &quot;andere Axiome&quot; hat..?

Ihr Freikirchler seid doch so gro&#223;e Evangelisten. (Das meine ich jetzt ganz ernst, nicht ironisch.) Wie willst Du aber die Leute zum Disp bekehren, wenn Du ihnen nicht mal erkl&#228;rst, was das ist und was die Argumente daf&#252;r sind? ;-) Also los! Erkl&#228;r&#039;s mir!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber kapeka,</p>
<p>Ich habe Dir geschildert, warum ich theologisch Probleme mit dem habe, was ich vom Dispensationalismus wei&#223; (und das ist nicht viel &#8211; deshalb habe ich auch um Deine Hilfe gebeten). Es gibt doch sicher auch eine ernsthaftere theologische Erkl&#228;rung, die sich nicht darin ersch&#246;pft, dass man halt eben &#8220;andere Axiome&#8221; hat..?</p>
<p>Ihr Freikirchler seid doch so gro&#223;e Evangelisten. (Das meine ich jetzt ganz ernst, nicht ironisch.) Wie willst Du aber die Leute zum Disp bekehren, wenn Du ihnen nicht mal erkl&#228;rst, was das ist und was die Argumente daf&#252;r sind? ;-) Also los! Erkl&#228;r&#8217;s mir!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: str</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1029</link>
		<dc:creator>str</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2006 14:06:10 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ausserdem kann ich auf Paulus verweisen, der war auch schon Dispensationalist.&quot;

Genau, da kann ich aber nicht mitgehen. 

Insofern kann ich auch Ihre Vorbehalte gegen&#252;ber &quot;katholischer Hermeneutik&quot; in Bezug auf diesen Themenkomplex und den Disp. nicht nachvollziehen.

Was Tradition angeht, ist auch der Disp. eine Tradition (wenn auch nur eine 200j&#228;hrige, aber jedem wie&#039;s ihm gef&#228;llt.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ausserdem kann ich auf Paulus verweisen, der war auch schon Dispensationalist.&#8221;</p>
<p>Genau, da kann ich aber nicht mitgehen. </p>
<p>Insofern kann ich auch Ihre Vorbehalte gegen&#252;ber &#8220;katholischer Hermeneutik&#8221; in Bezug auf diesen Themenkomplex und den Disp. nicht nachvollziehen.</p>
<p>Was Tradition angeht, ist auch der Disp. eine Tradition (wenn auch nur eine 200j&#228;hrige, aber jedem wie&#8217;s ihm gef&#228;llt.)</p>
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		<title>Von: kapeka</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1028</link>
		<dc:creator>kapeka</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2006 13:26:03 +0000</pubDate>
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		<description>Das du deine Probleme mit dem Dispensationalismus hast, kann ich verstehen und akzeptieren. Manchmal stutze ich auch ein wenig dar&#252;ber und ich bin sicherlich auch kein krasser Dispi. Aber das ist dennoch das f&#252;r mich schl&#252;ssigste eschatologische System. Wie in Kommentar 29 auf Petras Kommentar schon erwidert: Ich habe genauso meine Probleme mit katholischer Eschatologie, einfach, weil ich deren Hermeneutik nicht teile.

Und das der Dispensationalismus in der Kirchengeschichte kaum auftaucht ist f&#252;r mich kein Probleme. Tradition ist wichtig, aber eben nur zweitrangig. Da bin ich 100% Evangelisch. Ausserdem kann ich auf Paulus verweisen, der war auch schon Dispensationalist :-P</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das du deine Probleme mit dem Dispensationalismus hast, kann ich verstehen und akzeptieren. Manchmal stutze ich auch ein wenig dar&#252;ber und ich bin sicherlich auch kein krasser Dispi. Aber das ist dennoch das f&#252;r mich schl&#252;ssigste eschatologische System. Wie in Kommentar 29 auf Petras Kommentar schon erwidert: Ich habe genauso meine Probleme mit katholischer Eschatologie, einfach, weil ich deren Hermeneutik nicht teile.</p>
<p>Und das der Dispensationalismus in der Kirchengeschichte kaum auftaucht ist f&#252;r mich kein Probleme. Tradition ist wichtig, aber eben nur zweitrangig. Da bin ich 100% Evangelisch. Ausserdem kann ich auf Paulus verweisen, der war auch schon Dispensationalist :-P</p>
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	<item>
		<title>Von: str</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1027</link>
		<dc:creator>str</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2006 13:07:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/#comment-1027</guid>
		<description>Zugegeben, Kapeka, das war alles etwas polemisch. Das &#228;ndert nichts daran, da&#223; ich Dich respektiere.

Ich rege mich auch nicht &#252;ber Evangelikale auf - ganz im Gegenteil, in manchem stehe ich ihnen sogar sehr nahe.

Zur fundierten Auseinandersetzung reicht mein Posting sicher nicht (aber glaub mir, ich habe das auch schon getan).

Da&#223; jedoch das dispensationalistische Gedankengeb&#228;ude in seiner G&#228;nze (eben was ich beschrieben habe ... eben nicht nur die Rapture), sich mir nicht als schl&#252;ssig oder bibelgem&#228;&#223; oder mit dem jahrhundertelangen Glauben der Christen in &#220;bereinstimmung bringen l&#228;&#223;t, mu&#223; ich leider so sagen, so leid es mir tut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, Kapeka, das war alles etwas polemisch. Das &#228;ndert nichts daran, da&#223; ich Dich respektiere.</p>
<p>Ich rege mich auch nicht &#252;ber Evangelikale auf &#8211; ganz im Gegenteil, in manchem stehe ich ihnen sogar sehr nahe.</p>
<p>Zur fundierten Auseinandersetzung reicht mein Posting sicher nicht (aber glaub mir, ich habe das auch schon getan).</p>
<p>Da&#223; jedoch das dispensationalistische Gedankengeb&#228;ude in seiner G&#228;nze (eben was ich beschrieben habe &#8230; eben nicht nur die Rapture), sich mir nicht als schl&#252;ssig oder bibelgem&#228;&#223; oder mit dem jahrhundertelangen Glauben der Christen in &#220;bereinstimmung bringen l&#228;&#223;t, mu&#223; ich leider so sagen, so leid es mir tut.</p>
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	<item>
		<title>Von: kapeka</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1021</link>
		<dc:creator>kapeka</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 22:20:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/#comment-1021</guid>
		<description>Ach komm. So Salopp kann ich auch die katholische Position durch den Kakao ziehen. Nat&#252;rlich ist deine Darstellung im Kern richtig und doch ist sie, so wie du es beschreibst, falsch, denn du verschmischst extrem beispiele mit Kern-&#220;berzeugungen zu einem Brei.
Kann man die theologische &#220;berzeugung des anderen nicht auch mal respektieren, ohne sich lustig zu machen? Vor allem: Kann man sich auch mal mit der anderen Position fundiert auseinandersetzen, und das nicht nur anhand oberfl&#228;chlicher Darstellungen, sondern anhand von Prim&#228;rquellen?
Ich habe nix gegen Scherze, Bissigkeit und Humor. Aber ihr regt euch &#252;ber Evangelikale auf, die sich &#252;ber die RKK mit schwacher/billiger Satire lustig machen? Dann zeigt, dass ihr es besser k&#246;nnt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach komm. So Salopp kann ich auch die katholische Position durch den Kakao ziehen. Nat&#252;rlich ist deine Darstellung im Kern richtig und doch ist sie, so wie du es beschreibst, falsch, denn du verschmischst extrem beispiele mit Kern-&#220;berzeugungen zu einem Brei.<br />
Kann man die theologische &#220;berzeugung des anderen nicht auch mal respektieren, ohne sich lustig zu machen? Vor allem: Kann man sich auch mal mit der anderen Position fundiert auseinandersetzen, und das nicht nur anhand oberfl&#228;chlicher Darstellungen, sondern anhand von Prim&#228;rquellen?<br />
Ich habe nix gegen Scherze, Bissigkeit und Humor. Aber ihr regt euch &#252;ber Evangelikale auf, die sich &#252;ber die RKK mit schwacher/billiger Satire lustig machen? Dann zeigt, dass ihr es besser k&#246;nnt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: str</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1017</link>
		<dc:creator>str</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 21:38:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/#comment-1017</guid>
		<description>&quot;lediglich Dein erstes Zitat erw&#228;hnt die Entr&#252;ckung, der Rest geht von der Wiederkunft Christi aus. Das sind aber 2 verschiedene Ereigniss, soweit ich sehe.&quot;

Das ist genau die Dispensationalistische Position, die aber zumindest zeitlich gesehen ein Irrtum ist. Beides passiert zusammen, ansonsten k&#228;me Christus dreimal.

Was den Dispensationalismus angeht, bietet der ja noch viel schillernde Lehren als nur diese spezifische Entr&#252;ckungslehre.

*Die Heilsgeschichte zerfalle in sieben Dispensationen, in denen Gott jeweils immer neue heilsnotwendige Tests entwickelt, an denen die Menschen aber notwendigerweise scheitern. Nach Jesus bricht dann (nach der Gesetzeszeit seit Moses) die Gnadenzeit an, die aber nur bis zur Rapture dauert.
*Die Bibel sei (aufgrund eines nur in der KingJamesVersion so lautetende Paulusstelle) richtig aufzuteilen in Stellen, die f&#252;r jene und f&#252;r diese Dispensation gelten. (Eine Extremgruppe nimmt daher nur die Pastoralbriefe als g&#252;ltig an)
*Jesus wollte eigentlich das politische Reich Davids herstellen, doch die Weigerung der Juden h&#228;tte das verhindert. Daher Plan B: die Kirche und das Gnadenzeitalter, in der alle Prophetischen Fahrpl&#228;ne angehalten w&#228;ren. Schwups, entr&#252;ckt Jesus alle Christen weg. Dann folgt die Leidenszeit und an deren Ende kehrt er zur&#252;ck, siegt, richtet nun echt das Reich Davids wieder auf, in dem er und 144.000 j&#252;dische Heilige der Leidenszeit tausend Jahre lang herrschen (inklusive Tempel usw). Dann kommt der letzte Abfall und das letzte Gericht und dann das neue Jerusalem (mit den wiedergekehrten Christen)

Das sollte erstmal zum Kopfsch&#252;tteln reichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;lediglich Dein erstes Zitat erw&#228;hnt die Entr&#252;ckung, der Rest geht von der Wiederkunft Christi aus. Das sind aber 2 verschiedene Ereigniss, soweit ich sehe.&#8221;</p>
<p>Das ist genau die Dispensationalistische Position, die aber zumindest zeitlich gesehen ein Irrtum ist. Beides passiert zusammen, ansonsten k&#228;me Christus dreimal.</p>
<p>Was den Dispensationalismus angeht, bietet der ja noch viel schillernde Lehren als nur diese spezifische Entr&#252;ckungslehre.</p>
<p>*Die Heilsgeschichte zerfalle in sieben Dispensationen, in denen Gott jeweils immer neue heilsnotwendige Tests entwickelt, an denen die Menschen aber notwendigerweise scheitern. Nach Jesus bricht dann (nach der Gesetzeszeit seit Moses) die Gnadenzeit an, die aber nur bis zur Rapture dauert.<br />
*Die Bibel sei (aufgrund eines nur in der KingJamesVersion so lautetende Paulusstelle) richtig aufzuteilen in Stellen, die f&#252;r jene und f&#252;r diese Dispensation gelten. (Eine Extremgruppe nimmt daher nur die Pastoralbriefe als g&#252;ltig an)<br />
*Jesus wollte eigentlich das politische Reich Davids herstellen, doch die Weigerung der Juden h&#228;tte das verhindert. Daher Plan B: die Kirche und das Gnadenzeitalter, in der alle Prophetischen Fahrpl&#228;ne angehalten w&#228;ren. Schwups, entr&#252;ckt Jesus alle Christen weg. Dann folgt die Leidenszeit und an deren Ende kehrt er zur&#252;ck, siegt, richtet nun echt das Reich Davids wieder auf, in dem er und 144.000 j&#252;dische Heilige der Leidenszeit tausend Jahre lang herrschen (inklusive Tempel usw). Dann kommt der letzte Abfall und das letzte Gericht und dann das neue Jerusalem (mit den wiedergekehrten Christen)</p>
<p>Das sollte erstmal zum Kopfsch&#252;tteln reichen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: str</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1016</link>
		<dc:creator>str</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 21:25:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/#comment-1016</guid>
		<description>Bezog sich nat&#252;rlich nur auf die heutige weitverbreitete Idee der &quot;Rapture&quot;.

Diese wird zwar aus 1. Thess 4 rausgelesen, aber tats&#228;chlich ist dort nur die wirkliche, schon immer in der Kirche geglaubte Entr&#252;ckung enthalten:

Jesus kehrt zur&#252;ck, steigt aus den Wolken herab und die noch lebenden Christen werden ihm entegenziehend, entr&#252;ckt. Die Toten werden auferweckt. Und dann folgt das Gericht mit der allgemeinen Auferstehung. 

Geht alles ohne pl&#246;tzliches Verschwinden aus fahrenden Autos und ohne danach kommende Leidenszeit (die gabs davor schon zu gen&#252;ge). Insofern ist die katholische Position &quot;Posttrib&quot; und &quot;Amill&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bezog sich nat&#252;rlich nur auf die heutige weitverbreitete Idee der &#8220;Rapture&#8221;.</p>
<p>Diese wird zwar aus 1. Thess 4 rausgelesen, aber tats&#228;chlich ist dort nur die wirkliche, schon immer in der Kirche geglaubte Entr&#252;ckung enthalten:</p>
<p>Jesus kehrt zur&#252;ck, steigt aus den Wolken herab und die noch lebenden Christen werden ihm entegenziehend, entr&#252;ckt. Die Toten werden auferweckt. Und dann folgt das Gericht mit der allgemeinen Auferstehung. </p>
<p>Geht alles ohne pl&#246;tzliches Verschwinden aus fahrenden Autos und ohne danach kommende Leidenszeit (die gabs davor schon zu gen&#252;ge). Insofern ist die katholische Position &#8220;Posttrib&#8221; und &#8220;Amill&#8221;.</p>
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	<item>
		<title>Von: str</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1015</link>
		<dc:creator>str</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 21:19:28 +0000</pubDate>
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		<description>Rudi,

warum sollte ich bei der anderthalbsten Ankunft Jesu Christ, einer Erfindundung aus dem fr&#252;hen neunzehnten Jahrhundert dabeisein wollen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rudi,</p>
<p>warum sollte ich bei der anderthalbsten Ankunft Jesu Christ, einer Erfindundung aus dem fr&#252;hen neunzehnten Jahrhundert dabeisein wollen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: kapeka</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1007</link>
		<dc:creator>kapeka</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 19:06:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/#comment-1007</guid>
		<description>Nun, erstens gibt es nicht nur die Alternative: Amillenialismus vs. Dispensationalismus. Es gibt viele Pr&#228;millenialisten, die nicht Dispis sind und die davon ausgehen, dass die Gemeinde durch die Leiden der Endzeit hindurch muss (Post-Tribulationismus).
Und der Pr&#228;millenialismus an sich ist, wie ich schon mal erw&#228;hnt hatte, keine total neue Sache, sondern durch die Kirchengeschichte hindurch bekannt.

Wieso es auf die Entr&#252;ckung ankommt? Nun das ist in der Tat keine total zentrale Lehre. Aber wenn du den Diskussionsverlauf verfolgst, stellst du fest, dass gesagt wurde, dieses Thema sei in der RKK total fremd. Das habe ich verneint und gesagt, sie kenne dieses Thema sehr wohl, wenn auch anders pointiert. Das das Thema bei der RKK Eschatologie nicht so wichtig ist, ist eine andere Angelegenheit. Mir ging es hier (mal ganz kleinlich) um die Sache an sich, losgel&#246;st vom theologischen Kontext.

&#220;brigens bedeutet das Wort in 1Thess 4,17 auch im griechischen &quot;entr&#252;cken, entf&#252;hren, rauben&quot;, und somit sollte der &quot;Begriff&quot; der RKK bekannt sein, wenn sie die Bibel auslegt. &quot;Entr&#252;ckung&quot; ist aber eben nur ein Begriff, der n&#228;her definiert und theologisch aus dem Kontext heraus gef&#252;llt werden muss. 

Wieso ich Dispi bin? Das w&#252;rde zu lange dauern, und das ist nicht nur eine Ausrede. Vor allem, weil man diese Dikussion nicht f&#252;hren kann, wenn man die Ebene der Hermeneutik nicht aufsucht und dort die Axiome und Pr&#228;missen offenlegt, die man hat. &#220;ber diese Axiome wird man sich schwer einigen k&#246;nnen, weil es nun mal Axiome sind. Aufbauend auf diesen verschiedenen Axiomen sind dann die verschiedenen Auslegungen in sich koherent und logisch (oder sollten es sein). Unverst&#228;ndlich werden sie dann, wenn man unbewusst oder unreflektiert die eigenen, unterschiedlichen hermeneutischen Axiome auf das andere System anwendet. Daher r&#252;hren oft die Meisten Verstehensprobleme.

Ich verstehe z.B. die Amills (also auch die Auslegung der RKK in diesem Punkt) nicht immer, aber ich sehe, dass deren Auslegung anhand derer herm. Axiome in sich koherent ist und ich beurteile dann die Koherenz der Auslegung und zeige dann, wo ich andere Grundpr&#228;missen habe. Mehr geht oft nicht und muss auch nicht gehen, wenn man es schafft, freundschaftlich die Pr&#228;missen des anderen stehen zu lassen, im Wissen, dass man selber nur auf unhinterfragten oder unhinterfragbaren Axiomen aufbaut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, erstens gibt es nicht nur die Alternative: Amillenialismus vs. Dispensationalismus. Es gibt viele Pr&#228;millenialisten, die nicht Dispis sind und die davon ausgehen, dass die Gemeinde durch die Leiden der Endzeit hindurch muss (Post-Tribulationismus).<br />
Und der Pr&#228;millenialismus an sich ist, wie ich schon mal erw&#228;hnt hatte, keine total neue Sache, sondern durch die Kirchengeschichte hindurch bekannt.</p>
<p>Wieso es auf die Entr&#252;ckung ankommt? Nun das ist in der Tat keine total zentrale Lehre. Aber wenn du den Diskussionsverlauf verfolgst, stellst du fest, dass gesagt wurde, dieses Thema sei in der RKK total fremd. Das habe ich verneint und gesagt, sie kenne dieses Thema sehr wohl, wenn auch anders pointiert. Das das Thema bei der RKK Eschatologie nicht so wichtig ist, ist eine andere Angelegenheit. Mir ging es hier (mal ganz kleinlich) um die Sache an sich, losgel&#246;st vom theologischen Kontext.</p>
<p>&#220;brigens bedeutet das Wort in 1Thess 4,17 auch im griechischen &#8220;entr&#252;cken, entf&#252;hren, rauben&#8221;, und somit sollte der &#8220;Begriff&#8221; der RKK bekannt sein, wenn sie die Bibel auslegt. &#8220;Entr&#252;ckung&#8221; ist aber eben nur ein Begriff, der n&#228;her definiert und theologisch aus dem Kontext heraus gef&#252;llt werden muss. </p>
<p>Wieso ich Dispi bin? Das w&#252;rde zu lange dauern, und das ist nicht nur eine Ausrede. Vor allem, weil man diese Dikussion nicht f&#252;hren kann, wenn man die Ebene der Hermeneutik nicht aufsucht und dort die Axiome und Pr&#228;missen offenlegt, die man hat. &#220;ber diese Axiome wird man sich schwer einigen k&#246;nnen, weil es nun mal Axiome sind. Aufbauend auf diesen verschiedenen Axiomen sind dann die verschiedenen Auslegungen in sich koherent und logisch (oder sollten es sein). Unverst&#228;ndlich werden sie dann, wenn man unbewusst oder unreflektiert die eigenen, unterschiedlichen hermeneutischen Axiome auf das andere System anwendet. Daher r&#252;hren oft die Meisten Verstehensprobleme.</p>
<p>Ich verstehe z.B. die Amills (also auch die Auslegung der RKK in diesem Punkt) nicht immer, aber ich sehe, dass deren Auslegung anhand derer herm. Axiome in sich koherent ist und ich beurteile dann die Koherenz der Auslegung und zeige dann, wo ich andere Grundpr&#228;missen habe. Mehr geht oft nicht und muss auch nicht gehen, wenn man es schafft, freundschaftlich die Pr&#228;missen des anderen stehen zu lassen, im Wissen, dass man selber nur auf unhinterfragten oder unhinterfragbaren Axiomen aufbaut.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1005</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 16:06:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/#comment-1005</guid>
		<description>Lieber Kapeka,

bitte versteh mich nicht falsch, ich will da nicht herumhacken, sondern vor allem verstehen, warum jemand wie Du den Dispensationalismus f&#252;r sinnvoll bzw. f&#252;r biblisch h&#228;lt. Nach allem, was ich bisher davon wei&#223;, erscheint es mir eher wie eine clevere Methode, das Kreuz und das Leid im Leben des Christen zu umgehen...

Nat&#252;rlich ist es viel verf&#252;hrerischer zu denken: &quot;Jesus hat mich so lieb, dass er mir erspart, in den Letzten Tagen zu leiden und mich stattdessen zu sich hinaufnimmt!&quot; Der Gedanke ist sehr menschlich - nur eben auch sehr unchristlich. Jesus hat denen, die Er liebhatte, nie ein Leiden erspart. Aus katholischer Sicht w&#252;rde man eher denken: &quot;Jesus hat mich so lieb, dass Er mir schenkt, mit Seinen Leiden vereint zu werden - indem ich in den Letzten Tagen hungere, d&#252;rste, von marodierenden Banden ausgeraubt und gefoltert werde und einem langsamen, qu&#228;lenden Ende entgegensehe.&quot; Hei&#223;t es denn nicht: &quot;...der nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach&quot;?

Christsein kann eben auch ganz konkretes Leiden bedeuten - wie es etwa Therese von Lisieux, Catharina von Siena, Marthe Robin, Padre Pio, Franz von Assisi und viele andere vorgemacht haben... Und schrieb denn nicht der Hl. Paulus so eloquent &#252;ber seine eigenen Leiden und deren Bedeutung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Kapeka,</p>
<p>bitte versteh mich nicht falsch, ich will da nicht herumhacken, sondern vor allem verstehen, warum jemand wie Du den Dispensationalismus f&#252;r sinnvoll bzw. f&#252;r biblisch h&#228;lt. Nach allem, was ich bisher davon wei&#223;, erscheint es mir eher wie eine clevere Methode, das Kreuz und das Leid im Leben des Christen zu umgehen&#8230;</p>
<p>Nat&#252;rlich ist es viel verf&#252;hrerischer zu denken: &#8220;Jesus hat mich so lieb, dass er mir erspart, in den Letzten Tagen zu leiden und mich stattdessen zu sich hinaufnimmt!&#8221; Der Gedanke ist sehr menschlich &#8211; nur eben auch sehr unchristlich. Jesus hat denen, die Er liebhatte, nie ein Leiden erspart. Aus katholischer Sicht w&#252;rde man eher denken: &#8220;Jesus hat mich so lieb, dass Er mir schenkt, mit Seinen Leiden vereint zu werden &#8211; indem ich in den Letzten Tagen hungere, d&#252;rste, von marodierenden Banden ausgeraubt und gefoltert werde und einem langsamen, qu&#228;lenden Ende entgegensehe.&#8221; Hei&#223;t es denn nicht: &#8221;...der nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach&#8221;?</p>
<p>Christsein kann eben auch ganz konkretes Leiden bedeuten &#8211; wie es etwa Therese von Lisieux, Catharina von Siena, Marthe Robin, Padre Pio, Franz von Assisi und viele andere vorgemacht haben&#8230; Und schrieb denn nicht der Hl. Paulus so eloquent &#252;ber seine eigenen Leiden und deren Bedeutung?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Petra</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-1004</link>
		<dc:creator>Petra</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 15:44:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/#comment-1004</guid>
		<description>Was meinst Du also genau mit Entr&#252;ckung, kapeka? Wer wird wohin, wann entr&#252;ckt? Und warum ist das &#252;berhaupt interessant, da wir gar nicht genau wissen, wie die Apokalypse ablaufen wird?

Dass die noch lebenden und die auferstandenen Gerechten bei Gott gesammelt werden und die auferstandenen und noch lebenden Verdammten in der H&#246;lle, dagegen habe ich nichts, aber ich w&#252;rd&#039;s nicht als &quot;Entr&#252;ckung&quot; bezeichnen, und auch die kath. Kirche tut das nicht. (Im Katechismus kommt dieses Thema nicht mal ansatzweise vor.)

Und &#252;brigens wird ja Gott bekannterma&#223;en einen &quot;neuen Himmel und eine neue Erde&quot; erschaffen, also das Universum selbst umwandeln, wo die Geretteten mit Ihm im Himmlischen Jerusalem leben werden. Daher macht eine Entr&#252;ckungstheologie, f&#252;r mich wenigstens, nicht viel Sinn au&#223;erhalb des Dispensationalismus, das ja sozusagen einen &quot;leichteren Weg&quot; f&#252;r die Christen annimmt. Was allerdings ein bisschen komisch ist: als h&#228;tte der Herr sich nicht kreuzigen lassen m&#252;ssen... Warum also sollten den Christen die Schrecken der Apokalypse erspart werden? Sind wir nicht aufgerufen, Christus nachzufolgen? (Das frage ich jetzt nicht Dich, sondern die Dispis.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was meinst Du also genau mit Entr&#252;ckung, kapeka? Wer wird wohin, wann entr&#252;ckt? Und warum ist das &#252;berhaupt interessant, da wir gar nicht genau wissen, wie die Apokalypse ablaufen wird?</p>
<p>Dass die noch lebenden und die auferstandenen Gerechten bei Gott gesammelt werden und die auferstandenen und noch lebenden Verdammten in der H&#246;lle, dagegen habe ich nichts, aber ich w&#252;rd&#8217;s nicht als &#8220;Entr&#252;ckung&#8221; bezeichnen, und auch die kath. Kirche tut das nicht. (Im Katechismus kommt dieses Thema nicht mal ansatzweise vor.)</p>
<p>Und &#252;brigens wird ja Gott bekannterma&#223;en einen &#8220;neuen Himmel und eine neue Erde&#8221; erschaffen, also das Universum selbst umwandeln, wo die Geretteten mit Ihm im Himmlischen Jerusalem leben werden. Daher macht eine Entr&#252;ckungstheologie, f&#252;r mich wenigstens, nicht viel Sinn au&#223;erhalb des Dispensationalismus, das ja sozusagen einen &#8220;leichteren Weg&#8221; f&#252;r die Christen annimmt. Was allerdings ein bisschen komisch ist: als h&#228;tte der Herr sich nicht kreuzigen lassen m&#252;ssen&#8230; Warum also sollten den Christen die Schrecken der Apokalypse erspart werden? Sind wir nicht aufgerufen, Christus nachzufolgen? (Das frage ich jetzt nicht Dich, sondern die Dispis.)</p>
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		<title>Von: kapeka</title>
		<link>http://www.fonolog.com/2006/11/28/entrueckung/comment-page-1/#comment-996</link>
		<dc:creator>kapeka</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 10:39:29 +0000</pubDate>
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		<description>Petra: Das stimmt so nicht. Das kann man vielleicht vom Dispensationalismus sagen, aber nicht von der Entr&#252;ckung. Das darf man nicht verwechseln. Wie schon oben erw&#228;hnt hat sogar die Theologie der RKK eine Idee der Entr&#252;ckung, auch wenn sie anders formuliert wird. Da sollte man schon bei den Tatsachen bleiben.
Und wo das so klar gegen die Offenbarung steht, das frage ich mich auch. Das ist alles schon ein wenig platt formuliert, muss ich sagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Petra: Das stimmt so nicht. Das kann man vielleicht vom Dispensationalismus sagen, aber nicht von der Entr&#252;ckung. Das darf man nicht verwechseln. Wie schon oben erw&#228;hnt hat sogar die Theologie der RKK eine Idee der Entr&#252;ckung, auch wenn sie anders formuliert wird. Da sollte man schon bei den Tatsachen bleiben.<br />
Und wo das so klar gegen die Offenbarung steht, das frage ich mich auch. Das ist alles schon ein wenig platt formuliert, muss ich sagen.</p>
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