Hagia Sophia reloaded

Hagia Sophia
Original von ficklefish

Irgendwann wird die Hagia Sophia hoffentlich wieder so aussehen, und man wird orthodoxe oder katholische Messen darin feiern. Selbst wenn es nochmal 500 Jahre dauert.

Update 16.04. 2007: Bilder und Videos der Hagia Sophia

Comments

  1. sttn wrote:

    Ohje … ganz schön gewagt was Du das sagst. Fono fono fono…

    Makaber ist ja das die islamischen Eroberer das Kuppelkreuz für die Treppe verwendet haben. Nun treten die Besucher der Hagia Sophia das Kreuz mit Füßen…

  2. Johannes wrote:

    Stimmt, würde mir das auch wünschen, dass in diesem alten und ehrwürdigen das Opfer Jesu wieder heimisch würde.

    Halte es bei aller angezeigten Liebe zu den Gläubigen der Lehre Mohammeds für erlaubt, das zu sagen.

    Es gibt keien Gott, der keinen Sohn hat
    ist die christliche Antwort auf den Spruch über dem Felsendom, da es heißt:

    Gott hat keinen Sohn.

    Gruß Johannes vom FKJesu

    (Sorry, war vom Spam-Filter geschluckt worden)

  3. Johannes wrote:

    ups, mein Kommentar ist verschwunden…

    Hi Stefan, hi Fono,
    hab das mit dem Kreuz und der Treppe gar nicht gewußt, treffende, makabre Symbolik, aber gut muslimisch.

    Finde, Fono hat ganz Recht. Bei aller den muslimischen Gläubigen geschuldeten Liebe dürfen wir uns erlauben, zu wünschen, dass Jesu wahres Opfer wieder in diese alten und ehrwürdigen Haus heimisch werde.

    Es gibt eben doch keinen Gott, der keinen Sohn hat.

    Gruß Johannes

  4. francis wrote:

    ich war einmal da, und es war wirklich tief beeindruckend. man fühlt förmlich die bedeutungsvolle geschichte der kirche bei jedem meter, den man sie durchschreitet. und ja, sie muss wieder eine christliche kirche werden, eines tages.

  5. Thomas wrote:

    Stimmt, stimmt, sehr provokant. Nicht das das türkische Religionsministerium das liest. Die sind ja immer noch verärgert darüber, dass damals Paul VI. in der Hagia Sophia doch tatsächlich gebetet hat.

  6. str wrote:

    Also ich war noch nie in Konstantinopel, weiß also nicht, ob das praktikabel ist, aber man könnte als Reaktion die Treppe doch knieend benutzen.

    Aber klar, dies wäre bestimmt eine Provokation für das türkische Religionsministerium (soviel zu Trennung von Staat und Religion).

  7. Petra wrote:

    @str:
    In der Türkei gibt es keine Trennung von Staat und Religion. (Mit diesem Begriff wird ja sowieso sehr viel Vernebelung betrieben. Eine wirklich gleichberechtigte Trennung gibt es nur in den USA. In Frankreich etwa bedeutet diese “Trennung” hingegen nichts anderes, als die Unterdrückung der Kirche durch den Staat: die vor 1905 errichteten Kirchengebäude gehören dem Staat, religiöse Hilfsorganisationen müssen organisatorisch von den Kirchen völlig getrennt sein, es darf m. W. auch keine kirchlichen Krankenhäuser geben usw.)

    In der Türkei wird die Religion (in diesem Fall der Islam) vollständig durch den Staat verwaltet, durch die Religionsbehörde und beamtete Imame. Die Probleme der Christen (insb. der Orthodoxen) stammen ja auch daher, weil der türkische Staat unabhängige, d. h. nicht-staatliche Religionsschulen nicht dulden will. (V. a. ja auch, weil sie eine Heidenangst vor dem Islamismus und unabhängigen Koranschulen haben…)

    Bei der Hagia Sophia denke ich mir auch immer, wie schön es wäre, wenn einmal wieder das Opfer Christi dort gefeiert werden könnte… Es gibt eine griechische Legende, wonach in dem Augenblick, als die Moslems die Hagia Sophia stürmten, einige der dort gerade zelebrierenden Priester samt Kelchen und Patenen in der Wand verschwanden und dort bis zu dem Tag ausharren, an dem Konstantinopel wieder christlich wird – dann werden sie wieder aus der Wand treten und weiter zelebrieren, als wäre nichts passiert. Wie gesagt, eine Legende, drückt aber treffend die “Hoffnung gegen alle Hoffnung” aus.

  8. str wrote:

    Petra,

    ich weiß sehr wohl, daß es in den Ländern, die sich eine Trennung auf die Fahnen schreiben (eben vor allem Frankreich und die Türkei) eben diesselbe nicht gibt. Paradoxerweise besteht sie in den USA, wo der Begriff gar nicht in der Verfassung steht (was heute manchmal vergessen wird).

    Allerdings, hat sich in Frankreich eine gewisse, wenn auch diskrimierende Trennung herausgebildet: “die vor 1905 errichteten Kirchengebäude gehören dem Staat” – ja, nur konnte der Staat seinen damaligen Plan, die Kirchen an sich zu nehmen und nach eigenem gutdünken an schön demokratisch organisierte Pfarrvereine zu vermieten, nicht durchsetzen, weil einfach die Katholiken die Kirchen besetzt hielten. Ein schöner Fall von Zivilcourage. Wenn das heute in Deutschland passieren würde, wäre ich leider nicht so optimistisch. Hans Küng würde wahrscheinlich “Minister für den religiösen Genozid” (das ist jetzt nicht ernstgemeint, sondern eine Anleihe bei Black Adder)

    Wenn die Legende von den Priestern in der Wand wahr wäre, dann gäbe es also doch noch ein Stück Patriarchat, das mit Rom in Gemeinschaft steht, denn schließlich wurde das Schisma erst durch den, vom Sultan eingesetzten Gennadius wieder erneuert. Insofern hätten sie sich sicher über den Besuch des Papstes und seine Eintracht mit dem heutigen Patriarchen gefreut.

  9. Dieter Grimm wrote:

    Liebe Freunde und Geschwister in Christus,

    weiß irgend einer von euch eine Internetseite, oder eine Buch das den ursprüngliche Aussehen der HAGIA SOPHIA vor 1453 außen wie vor allem innen gerecht wird?

    Viele liebe Grüße

    Dieter

    dieterrnroll@gmx.de

  10. sakis wrote:

    ich weis nicht ob es ein bucch gibt wie die agia sophia aus seht, aber ich weis das die kirche bis 20024 zu dem griechen gehöhren wird.so ist es geschrieben und so wird es sein.