Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet!

Atheist [...] darf eigentlich nur der sein, der die ungeheuren Folgen des Gottesmordes zu tragen in der Lage ist. So, wie Christen das ungeheure Wagnis eingehen, sich selbst und ihr Leben einem Gott anzuvertrauen, den man nicht sehen kann, so müssen Atheisten nach Nietzsche das Wagnis eingehen, sich in das reine Nichts fallen zu lassen, dorthin, wo nichts mehr hält und trägt.

Heute vor 125 Jahren veröffentlichte der Pfarrerssohn Friedrich Nitzsche seine Erzählung über einen tollen Menschen. [WELT]

Comments

  1. francis wrote:

    hochspannender artikel. danke für den tipp.

  2. sttn wrote:

    Tja, das passiert wenn man weiterdenkt was Atheismus bedeutet. Als ich Atheist war hatte ich einen ähnlichen Gedanken der Leere/des Nichts die ich damals nur durch den verzweifelten Versuch es rationell zu begründen ertragen (verdrängen) konnte.

    Als Christ ist es viel viel einfacher, da darf man alle Fragen beantworten.